Aktuell - Seite 7 von 12 - Gertruds Kräutergarten

Aktuell


Dezember


Meisterwurz
Die Meisterwurz ist gerade in Grippezeiten ein angesagtes Mittel. Eine Tinktur kann gegen Grippeviren unterstützen und früher wurde diese Pflanze gegen die Pest eingesetzt.


Karde
Medizinisch wird von der Karde vorwiegend die einjährige Wurzel verwendet. Aus ihr kann man eine Salbe herstellen, die bei rissiger Haut oder auch Akne helfen soll. Desweiteren wirkt sie verdauungsfördernd, wassertreibend und bei Rheuma. Seit einigen Jahren findet sie auch bei der Behandlung von Borreliose Verwendung.


Braunwurz
Die Braunwurz regt den Stoffwechsel und die Wasserausscheidung an. Sie nimmt Einfluss auf die Haut (Herpes, Psoriasis) und das Lymphsystem. Zudem unterstützt sie die Leber. Auch bei leichten Herzerkrankungen kann Sie eingesetzt werden. In der TCM werden ihr die Organe Niere, Dickdarm und Herz zugeordnet. Die Pflanze wurde früher eher vorsichtig, gewürzmäßig, dem Essen beigemengt.


Bärwurz
Bärwurz ist in vielen Magenbittern anzutreffen. Sie hilft uns bei Magenverstimmungen und nervösen Herzbeschwerden. Sie wirkt allgemein herzstärkend. Bei Hildegard von Bingen wurde ein Mischpulver hergestellt, um eine Blutreinigungskur durchzuführen.


Alant
Vom Alant kann nun, sobald die Pflanze ihre Kräfte wieder in die Wurzel abgibt, die Wurzel geerntet werden. Auch sie hilft bei Atemwegserkrankungen, so wie zuvor schon die Blüten und Blätter.


Engelwurz
Engelwurz oder auch Angelika genannt ist eine heimische Waldpflanze. Sie hilft uns, schweres Essen besser zu verdauen und auch in Grippezeiten dient sie uns als zuverlässiger Begleiter. Kräuterpfarrer Künzle hat seine Patienten damit erfolgreich gegen die spanische Grippe behandelt.


Dänisches Löffelkraut
Den ganzen Winter über können wir mit dem Löffelkraut unseren Vitaminhaushalt auffüllen.


Wegwarte
Die Wegwarte ist ein hervorragendes Lebermittel. Jetzt können wir die Wurzeln ernten und z.B. als Kaffeeersatz verwenden. Wir können sie aber auch einfach als Mahlzeit mit anderen Gemüsen zubereiten. Ab Oktober können wir sogar schon wieder die ersten Jungpflanzen sehen und ernten.


Beinwell
Die Wurzeln des Beinwells fördern, als Öl oder Salbe hergestellt, das Zusammenwachsen gebrochener Knochen, sowie bei Verstauchungen, Entzündungen (z.B. Tennisarm) oder Gelenkschmerzen eine schnellere Heilung.


Rosenwurz
Die dreijährige Wurzel der Rosenwurz unterstützt unsere Energien, indem sie sie wieder ins Gleichgewicht bringt. Sie unterstützt bei Stress, Erkältung und steigert die geistige Leistungsfähigkeit. In einer Studie wurde festgestellt, dass Rosenwurz Genveränderungen entgegenwirkt und Tumorwachstum bremmsen soll. Sie ist eine der ”neuen”Heiler für eine veränderte Welt.


Yamswurzel
Die Yamswurzel ist ein ausgesprochenes Frauenkraut. Sie enthält den Ausgangsstoff für die ersten Antibabypillen, das Diosgenin. Hilfreich eingesetzt werden kann sie vor allem bei Krämpfen während der Menstruation oder der Wehen. Durch seine krampflösende Wirkung scheint sie auch bei Arthritis oder Rheuma angezeigt zu sein, da sie hier Entzündungen hemmt.


Traubensilberkerze
Indianische Frauen benutzten vor allem das Kraut zur Entkrampfung bei der Geburt. Es reguliert auch die natürlichen Wehen. Während der Wechseljahre kann es bei Hitzewallungen, Abnahme der Knochendichte ausprobiert werden. Aus den Wurzeln kann eine Tinktur hergestellt werden.